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Verbraucherinitiative Bestattungskultur

Lehmkuhlen


Guts- und Forstverwaltung Lehmkuhlen

Adresse:

24211 Gut Lehmkuhlen
Telefon: 4342/7661-23
E-Mail: info@ruhepark-lehmkuhlen.de
Internet: http://ruhepark-lehmkuhlen.de/


Beschreibung:
Ende Oktober 2006 wurde in Lehmkuhlen, unabhängig von der Friedwald GmbH und der Ruheforst GmbH, der Ruhepark Lehmkuhlen eröffnet.

Der Gutsherr von Lehmkuhlen, Conrad Hinrich von Donner strebt an, das zum Gut gehörige, rund 50 Hektar große und in seinem ältesten Teil rund 100 Jahre alte Arboretum, mit Hilfe der Erträge aus dem Ruhepark zu erhalten. Mit seinen über 1000 Baumarten aus aller Welt gilt es als eines der wichtigsten Naturdenkmäler Deutschlands.

Im Nordwestlichen Teil des Arboretums sind nun 12,5 Hektar für den Ruhepark ausgewiesen. Die als Bestattungsort gekennzeichneten Bäume sind frei wählbar. Pro Baum sind bis zu 12 Urnenbeisetzungen möglich, die im Abstand von zwei bis drei Metern im Osten beginnend kreisförmig um den Baum beigesetzt werden. Eine Plakette makiert, wo Osten ist, damit sich später jeder orientieren und die individuellen Grabstellen auch ohne Einblick in das von der Verwaltung geführte Register wieder finden kann.

Es sind sowohl Einzelgrabstellen, als auch Gemeinschafts- oder Familiengrabstätten möglich.

Die Urnen müssen aus nachweislich biologisch abbaubarem Material bestehen und dürfen keine Aschekapseln aus Metall enthalten.

Die Preise für eine Grabstelle, bzw. für ein Gemeinschaftsgrab liegen zwischen 400 und 3000 Euro. Die Ruhezeit beträgt 20 Jahre, die Dauer der Nutzungsrechte maximal 99 Jahre.

Im Ruhepark ist es nicht erlaubt Grabsteine aufzustellen. Es dürfen Plaketten in DIN A7-Größe mit den Daten der Verstorbenen am Stamm angebracht werden. Außerdem darf keine Grabpflege betrieben, keine Pflanzen gesetzt und kein Grabschmuck abgelegt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Blumengaben an einem dafür im Park vorgesehenen Findling abzulegen.

Bis auf die Kirchengemeinde Lebrade haben sich alle Kirchengemeinden dazu bereit erklärt, christliche Abschiedszeremonien auch im Ruhepark vorzunehmen.

Von Donner hat zum Erhalt des Arboretums unter anderem noch regelmäßige Führungen durch den Park und Veranstaltungen zum Tag des Baumes geplant.

In Zusammenarbeit mit dem Bildhauer und Maler Hans-Waldemar Milan Drews soll an einer Ausgestaltung des Parks mit sakralen Kunstobjekten gearbeitet werden.

Quelle: Friedhofskultur 01/2007


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