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Verbraucherinitiative Bestattungskultur

RuheForst® Kirchlinteln



Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Adresse:
Johannssenstraße 10
30159 Hannover
Telefon: (0511) 3665 1144
Fax: (0511) 3665 1533
E-Mail: info@ruheforst-kirchlinteln.de
Internet: http://www.ruheforst-kirchlinteln.de


Beschreibung:
Im Herzen Niedersachsens, zwischen Aller, Moor und Heide, liegt der RuheForst® Kirchlinteln, eingebettet in eine waldreiche Geestlandschaft. Im RuheForst® befinden sich zahlreiche Ruhe-Biotope®. Diese Flächen, durch einen Baum oder ein anderes Naturdenkmal gekennzeichnet, können als letzte Ruhestätte gewählt werden. Hier können einzelne Personen, Familien oder andere sich im Leben nahestehende Menschen beigesetzt werden. Dabei wird die Asche der Verstorbenen in biologisch abbaubaren Urnen in den Waldboden eingebracht. Die Trauerzeremonien im RuheForst® sind individuell gestaltbar. Ein zentraler Andachtsplatz steht hierfür zur Verfügung. Das Grab wird namentlich gekennzeichnet. RuheBiotope® benötigen jedoch keine Pflege, da sie ein Teil des natürlichen Waldes.

Schon zu Lebzeiten können sie ausgewählt und so zu einem Bezugspunkt werden. Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotopes® wird für die Dauer von bis zu 99 Jahren erworben.
Während einer kostenlosen Waldführung haben Sie die Möglichkeit, sich näher über die Bestattungsform zu informieren. Die Auswahl der Begräbnisstätten erfolgt gemeinsam mit dem Ruheförster. Hierbei kann auf die individuellen Vorstellungen und Wünsche persönlich eingegangen werden. Der Wald des RuheForstes® steht im Besitz des Realverbandes Bauernholz zu Kirchlinteln. Seine Mitglieder bewirtschaften den Forst gemeinschaftlich auf der Grundlage einer in Niedersachsen langjährigen Tradition. Realverbände sind bereits auf die mittelalterlichen deutschen Flurverfassungen zurückzuführen. Diese schrieben vor, dass alle mit einer Hofstätte und Grundeigentum im Dorfe ansässigen Bauern ein gemeinsames Nutzungsrecht an der "gemeinen Mark" hatten. Die altrechtlichen Gemeinschaften gingen dabei aus den alten Marktgemeinden hervor, deren Gemeinheitsgut (die so genannte Allmende) sie verwalteten.

Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde der gemeinschaftlich bewirtschaftete Wald zur Schafhute genutzt. Seither jedoch dient er der gemeinschaftlichen Holznutzung. Heute ist das Waldstück geprägt von alten Buchen und Eichen, durchsetzt mit anderen Laub- und Nadelhölzern, die gemeinsam ein abwechslungsreiches Waldbild ergeben. Der Realverband Bauernholz zu Kirchlinteln betreibt seit Jahren eine naturnahe Waldbewirtschaftung. Dies bedeutet:
- Keine Kahlschläge
- Keine flächige Befahrung des Waldes
- Keine Chemie
- Ausnutzung der natürlichen Verjüngung




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